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Die
beste kostenlose Werbung besteht noch immer in der lobenden
Empfehlung durch zufriedene Kunden . Diese, auch als
"Mund-zu-Mund-Werbung" bekannt gewordene Form der Reklame,
können Sie dadurch unterstützen, dass Sie Ihre Kunden, die
Personen nämlich, die auf Sie aufmerksam machen, mit einer kleinen
Vergütung bedenken, die in einem besonderen Buch, einer
Abonnementsverlängerung oder einem Sachpreis bestehen kann.
Achten Sie jedoch darauf, dass Sie
bei Ihren Formulierungen keine "Gratis"-Dinge offerieren,
da das z.B. in Deutschland je nach Formulierung, gegen das Rabatt-
oder Wettbewerbsgesetz verstossen kann. Ziehen Sie im Zweifelsfall
also am besten einen Anwalt oder Werbeberater hinzu.
Sehr ertragreich werden
Empfehlungen , wenn sie von öffentlichen Stellen, wie etwa
Gesundheits- und Umweltämtern, Verbänden und Organisationen
herausgegeben werden. Prüfen Sie deshalb, ob Ihr Produkt
möglicherweise eine Hilfe für Behinderte, Blinde, alte oder junge
Menschen darstellt, ob es besonders sicher im Umgang oder
umweltfreundlich ist.
Vielleicht bietet Ihr Produkt
Autofahrern, Sportlern oder Hausfrauen einige bemerkenswerte
Vorteile. Nicht umsonst reissen sich ja die Hersteller um die vom
deutschen Bundesumweltminister vergebene Auszeichnung "Der
blaue Engel", die ein Erzeugnis als besonders umweltfreundlich
ausweist.
Aehnliches gilt für Bewertungen,
wie "Spiel gut" oder gar ein "Sehr gut!" oder
"Gut!" von der in Berlin ansässigen Stiftung Warentest.
Desgleichen ist es bares Geld wert, wenn Zeitschriften - wie etwa
"DM" - oder Fernseh- und Rundfunk-Moderatoren eine Ware
oder Dienstleistung als empfehlenswert einstufen.
Vertreiben Sie ein Buch, das den
Lesern spezielle Informationen über Steuer-, Miet- und Hausrecht,
Gesundheits- oder Familienfragen gibt? Für solche Fachgebiete
findet sich ein Amt oder eine Interessengemeinschaft, die dafür
kostenlose Empfehlungswerbung machen kann.
Haben Sie etwas über Altersfragen
zu sagen, dann schreiben Sie an die "Grauen Panther" und
stellen Sie sich und Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung den Leuten
vor. Sind Ihre Informationen eher für Familien, dann kann das für
Familienministerien der Länder, Jugendämter und die entsprechenden
Verbände interessant sein.
Der Autor gab vor Jahren seinen
ersten "Deutschen Versand-Einkaufsführer" mit ca. 1800
deutschen Versandfirmen und ihren Erzeugnissen heraus. Die dafür
aufgewendete Anzeigenwerbung brachte zunächst nur einen mässigen
Erfolg. Nach der zweiten und erweiterten Auflage (2200 Anschriften
und Daten), sandte er das Werk an eine grössere Publikation, die es
den Lesern empfahl. Darauf kamen einige hundert Bestellungen.
Man muss die richtigen
Ansprechpartner nur aufspüren und dann auch ansprechen. Manchmal
klappt es erst beim zweiten oder dritten Versuch. Wenn die
Empfehlung aber erst mal läuft, ist sie nicht mehr aufzuhalten.
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