| Dies
ist eine Methode, Ihre Direktwerbekosten stark zu senken oder durch
andere Anbieter ganz bezahlen zu lassen.
Mit
"Provisions-Prospekten" sind Prospekte anderer Firmen
gemeint, die Sie unter Ihren Kunden verteilen und aus den daraus
resultierenden Umsätzen Sie Provisionen kassieren. Das heisst also,
dass Ihnen von einigen Firmen Prospekte zur Verfügung gestellt
werden, bei denen Sie nur Ihren Namen einstempeln müssen, um nach
Versand derselben bei Eingang von Bestellungen Ihre
"Provision" zu kassieren.
Nehmen wir folgendes Beispiel: Sie
fordern von der Firma X ca. 1000 kostenlos abgegebene
Provisions-Prospekte an. Nach Erhalt derselben setzen Sie in das
dafür vorgesehene freie Feld Ihren Stempel mit Adresse ein und
verschicken die 1000 Prospekte an Ihre Kunden.
Bei eingehenden Bestellungen - per
Sofortkasse - nehmen Sie Ihre Provision ab (z.B. 50%) und schicken
den Auftrag mit Restbetrag und Kundenanschrift an die Firma, die
Ihnen die Prospekte schickte. Diese liefert die per Prospekt
georderte Bestellung entweder an Sie oder - falls Sie Empfänger-
und Ihren Adressaufkleber mitschickten - direkt an Ihren Kunden aus.
Wenn alles korrekt verläuft, haben
Sie bei dieser auf dem sogenannten Dropshipping basierenden Methode
mit den Provisions-Prospekten ein einfaches Geschäft getätigt, das
sich - wenn der Kunde zufrieden war - mehrmals wiederholen lässt.
Dadurch bauen Sie sich einen Kundenstamm auf und Ihr Lieferant macht
durch mehrmalige seriöse Auslieferung längerfristige Umsätze mit
Ihnen.
Wo liegt nun Ihr Nutzen bei dieser
Methode? Ganz einfach: Mit den "Provisionen", die Sie auf
diese Umsätze erhalten, können Sie Ihre Direktwerbung finanzieren.
Es gibt Firmen, die ihre Werbekosten durch die Provisionen aus
solchen "Verbundwerbungen" komplett bezahlen können.
Je mehr solcher Prospekte Sie
bekommen, desto grösser werden Ihre Chancen, damit gutes Geld zu
verdienen. Wenn Sie von 10 verschiedenen Firmen deren Prospekte zu
verschicken haben, kann es bereits lohnend sein, dafür eine
Kleinanzeige in einem geschäftlichen Werbeblatt (Handels-Magazin
oder Zentralmarkt usw.) aufzugeben.
In den USA und Kanada nennt man
solche Angebote "Big Mails", das heisst, alle so
erhaltenen Kleinprospekte werden in einen Umschlag gesteckt und als
"grosse Post" (Big Mail) offeriert. Die Zusendung der
Angebote wird entweder kostenlos oder gegen Portoerstattung (in der
Regel $ 1.00) vorgenommen. Die Interessenten für solche Big Mails
sind dann meistens auch Besteller und spätere Kunden.
Wie und wo bekommt man nun solche
"kostenlose" Provisions-Prospekte? Da gibt es zwei Wege:
Entweder man schreibt die Anbieterfirmen an, die man sich aus
entsprechenden Publikationen herausgesucht hat, oder man lässt sich
selbst als Suchender für solche Prospekte auflisten. Es gibt da
einige Direktmarketing Publikationen im deutschsprachigen Europa,
die Ihre Adresse unter einer geeigneten Rubrik auf laufender Basis
veröffentlichen.
Noch ansprechender wirkt, wenn Sie
anbieten: "Wir verschicken Ihre Prospekte kostenlos!"
Dadurch entsteht der Eindruck, dass Sie nicht etwas wollen, sondern
anzubieten haben. Dabei geht man von der Überlegung aus, dass viele
Prospektversender gegen einen Unkostenbeitrag auch fremde Prospekte
Ihren Aussendungen beilegen. Die Kosten für 1000 DIN A4-Prospekte
liegen im Allgeminen bei etwa EU 100.--. |