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Abgesehen
davon, dass Telefon-Direktwerbung seit einigen Jahren in unserem
Land nahezu verboten ist, kosten lange Telefonate viel Geld. Anders
sieht es aus, wenn Sie einen automatischen Anrufbeantworter als
nützlichen Helfer einsetzen. Für den Anfang können Sie sich ein
Gerät mieten oder bei einem der vielen Anbieter gebraucht kaufen.
Besprechen Sie ein Band mit Ihren
Angeboten und bringen Sie sodann Kurzinformationen, einen "Witz
der Woche" oder ähnliches darauf unter. Geben Sie am Schluss
des Bandes Ihre Adresse und Rufnummer an, unter der Sie für
Bestellungen zu erreichen sind.
Sofern dieser Service in Ihrem Ort
nicht bereits an anderer Stelle besteht, kann es lohnend sein, ihn
der Presse bekannt zu machen und damit eine Gratis-Vorstellung zu
erreichen. Ansonsten können Sie den Info-Dienst kurz im
Telefonbranchenbuch oder mit einer Zeile in Tages- und
Wochenzeitschriften erwähnen.
Damit der Reiz erhalten bleibt,
sollten Sie mindestens einmal im Monat (besser wäre wöchentlich)
die Infos erneuern. Sobald die ersten Informationen abgerufen
wurden, wird man Ihre Telefonnummer als "Geheimtipp"
empfehlen und Ihr Anrufbeantworter hat ständig zu tun. Wählen Sie
deshalb ein robustes und bewährtes Markengerät und ein nicht zu
langes Band aus, da der Text möglichst oft hintereinander laufen
soll.
Damit Sie nicht etwa Ihren normalen
Telefonanschluss blockieren, brauchen Sie für den werbenden
Anrufbeantworter unbedingt einen zweiten Anschluss. Um die Kosten
für diesen Zweitanschluss hereinzubekommen, bieten einige Firmen
anderen Unternehmen sogar bezahlten Anzeigenraum auf ihren
Werbebändern an. Allerdings muss man bei einem 3-5 Minuten langem
Band schon gut überlegen, wie man Information, Werbung und Adresse
zügig und doch verständlich spricht und so verteilt, dass
möglichst viele Anrufer "hereinhören" können. |
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